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Vorläufige Zahlen für 2021 – Deutlicher Anstieg von Umsatz und Ergebnis
- Zweistelliges Umsatzwachstum auf EUR 9,5 Mio. (2020: EUR 8,4 Mio.)
- Operatives Ergebnis mit EUR 1,1 Mio. wieder deutlich positiv (2020: EUR -0,2 Mio.)
- Konkretisierte Prognose vom November 2021 übertroffen
- Ordentlicher Jahresauftakt, aber hohe Unsicherheit
Elsoff, 31.03.2022 – Die Plan Optik AG (ISIN DE000A0HGQS8) veröffentlicht heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2021. Basierend auf einer fortgesetzten Erholung und erfolgreichen Projektumsetzungen über den gesamten Jahresverlauf, liegen die Kernkennzahlen oberhalb der konkretisierten Prognose von November 2021. So erhöhte sich der Konzernumsatz nach vorläufigen Berechnungen um 12,2% und übertrifft mit EUR 9,5 Mio. (2020: EUR 8,4 Mio.) bereits wieder das Vorkrisenniveau. Kostenseitig nahm der Materialaufwand trotz anhaltender Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen im Vorjahresvergleich wieder deutlich ab. Ausschlaggebend waren verbesserte Prozesse und ein günstigerer Fertigteile-Mix. Die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen in absoluten Zahlen zwar an, gemessen am Umsatz waren die Aufwandsquoten aber auch hier geringer als im Vorjahr. Daraus resultiert ein operatives Ergebnis in Höhe von EUR 1,1 Mio. (2020: EUR -0,2 Mio.), einhergehend mit einer vorläufigen EBIT-Marge von 11,7%.
Getragen wurde das Wachstum von einer stark erholten Nachfrage aus dem medizinischen und mikrofluidischen Umfeld. In Sektoren wie u.a. der Automobilindustrie machte sich der globale Chipmangel hingegen dämpfend bemerkbar. Der Aufbau des Standorts in Ungarn zur Fertigung der Standardwafer verläuft, um Pandemie-Effekte bereinigt, plangemäß. 2021 konnte die Tochtergesellschaft POH Termeló és Kereskedelmi Kft. erneut einen positiven Ergebnisbeitrag beisteuern.
In den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahrs 2022 hat die Plan Optik-Gruppe an die gute Entwicklung des Vorjahrs angeknüpft. Mit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine, dem erneuten Anstieg der Corona-Inzidenzen sowie teilweise langen Lieferzeiten für Vorprodukte, unterliegt der weitere Geschäftsverlauf wiederum einer hohen Unsicherheit. Für den Plan Optik Konzern ergeben sich durch den bewaffneten Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zunächst einmal kaum direkte Auswirkungen, da der Konzern lediglich in Russland einen Kunden mit vernachlässigbarem Umsatz hat. Entscheidend wird sein, inwieweit die gestiegenen Energiekosten und die daraus resultierenden höheren Einkaufspreise für Vorprodukte weitergegeben werden können. Auch dank einer guten Liquiditätsposition ist die Plan Optik-Gruppe insgesamt aber gut aufgestellt, um weiterhin von der hohen Nachfrage sowohl nach standardisierten als auch nach innovativen, intelligenten MEMS-Lösungen zu profitieren.
Den ausführlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2021 mit den testierten Zahlen und einer Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht die Plan Optik AG Ende April.
