Meldungen
Archiv
Vorläufige Zahlen bestätigen Prognose
- Konzernumsatz in Höhe von EUR 8,4 Mio. (2019: EUR 8,9 Mio.)
- Verbessertes zweites Halbjahr, Ergebnis innerhalb der Prognose
- Ordentlicher Jahresauftakt, Kurzarbeit reduziert.
Elsoff, 31.03.2021 – Die Plan Optik AG (ISIN DE000A0HGQS8) veröffentlicht heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2020. Nach dem Corona-bedingten Einbruch im zweiten Quartal, stabilisierte sich das Geschäft im zweiten Halbjahr wieder, auch wenn weiterhin nicht alle Abrufe plangemäß getätigt wurden. Nach vorläufigen Berechnungen lagen Umsatz und Ergebnis innerhalb der im Dezember veröffentlichten Prognose, die einen Konzernumsatz zwischen EUR 8,3 Mio. und EUR 8,7 Mio. sowie ein im Vergleich zu den Halbjahreszahlen verbessertes, aber leicht negatives operatives Ergebnis (EBIT) in Aussicht gestellt hatte.
Konkret bedeutet ein Konzernumsatz von EUR 8,4 Mio. im Vergleich zum starken Vorjahr (2019: EUR 8,9 Mio.) einen leichten Umsatzrückgang um 5,3%. Dies ist vergleichsweise moderat und nahezu ausschließlich auf Abrufreduzierungen im Bereich Medizintechnik bei der Tochtergesellschaft MMT GmbH zurückzuführen. Sowohl die Plan Optik AG (bereinigt um interne Umsätze) als auch die Little Things Factory GmbH konnten hingegen auch in diesem schwierigen Umfeld wachsende Umsätze verzeichnen.
Kostenseitig konnten Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen im Vorjahresvergleich reduziert werden. Die Materialkosten nahmen aufgrund von Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen hingegen deutlich zu. Daraus resultiert ein EBIT in Höhe von EUR -0,2 Mio. (2019: EUR 0,8 Mio.). Zuversichtlich stimmt, dass in der zweiten Jahreshälfte schon wieder ein positives operatives Ergebnis in Höhe von EUR 0,2 Mio. erwirtschaftet wurde.
Das Geschäftsjahr 2021 hat für Plan Optik ordentlich begonnen. Insbesondere wesentliche Medizintechnik-Kunden der MMT GmbH haben ihre Bestellungen ab dem zweiten Quartal wieder an das Vorkrisenniveau angepasst. Als Folge wird wie zuvor schon bei der LTF GmbH auch bei der MMT GmbH die Kurzarbeit beendet. Lediglich bei der Plan Optik AG ist noch ein kleiner Teil der Mitarbeiter betroffen. Bremsend wirken hier die Kapazitätsprobleme der Automobilindustrie infolge der anhaltenden Lieferengpässe von Halbleitern.
Strategisch ist die Plan Optik Gruppe gut aufgestellt und möchte 2021 noch stärker auf neue Technologien setzen und entsprechende Entwicklungsprojekte vorantreiben. Dies betrifft Investitionen in die Lasertechnologie, den Aufbau der neuen Kupfer-Interposertechnologie in Elsoff sowie den weiteren Ausbau des unter der Eigenmarke „Wafer Universe“ vertriebenen Onlineangebots im Bereich Standardwafer. Mit dem kürzlich erhaltenen KfW-Darlehen wurde die ohnehin solide Liquiditätsposition um einen weiteren langfristigen Baustein ergänzt.
Den ausführlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2020 mit den testierten Zahlen und einer Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht die Plan Optik AG Ende April.
