Published On: 25.06.2021Categories: Investor Relations2,5 min read494 words

Virtuelle Hauptversammlung 2021: Erfolgreicher Verlauf und positive Gesamteinschätzung

  • Alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit angenommen
  • Zunehmende Normalisierung des Geschäftsverlaufs
  • Kurzarbeit im gesamten Konzern beendet

Elsoff, 25.06.2021 – Auf der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung der Plan Optik AG (ISIN DE000A0HGQS8), die aufgrund der Corona-Pandemie wie schon im vergangenen Jahr virtuell stattfand, haben die teilnehmenden Aktionäre allen Tagesordnungspunkten zugestimmt. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit großer Mehrheit entlastet und die JPLH Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Biedenkopf, zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 gewählt. Die detaillierten Abstimmungsergebnisse zu allen Tagesordnungspunkten können auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.planoptik.com im Bereich Investor Relations eingesehen werden.

In seinem Bericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr und der anschließenden Generaldebatte erläuterte der Vorstand ausführlich die Konzernzahlen sowie die Ergebnisse der einzelnen Geschäftsbereiche und stellte diese in den Kontext der andauernden Pandemie sowie der übergeordneten strategischen Entwicklung. Mit positivem Gesamturteil: Trotz starker Belastungen durch verringerte Abrufe wesentlicher Kunden aus der Medizintechnik bzw. der Automobilindustrie sowie substantiell höherer Materialkosten infolge von Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen, konnte das Umsatzniveau einigermaßen gehalten und im zweiten Halbjahr wieder ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Gleichzeitig wurde die strategische Ausgangsposition für die künftige Entwicklung weiter verbessert und konsequent in innovative Technologien und zukunftsträchtige Entwicklungsprojekte investiert.

Die Plan Optik-Gruppe ist damit gut aufgestellt, um von der wieder anziehenden Nachfrage nach intelligenten MEMS-Lösungen zu profitieren. Während der Auftragseingang im Automobilbereich aufgrund von Lieferengpässen und Kapazitätsproblemen innerhalb der Branche trotz positiver Tendenz immer noch unter dem Vorkrisenniveau liegt, haben die Medizintechnik-Kunden ihre Bestellungen ab dem zweiten Quartal wieder an das Vorkrisenniveau angepasst. Vor allem aber der Absatz von Standard-Wafern unter der Eigenmarke „Wafer Universe“ hat sich in den vergangenen Monaten gut entwickelt. Entsprechend wird das Produktportfolio aus Carriern, Interposern und elektrischen Glasleiterplatten auf Kupferbasis im laufenden Geschäftsjahr kontinuierlich ausgeweitet. Die notwendige Verlagerung der Fertigung der Waferbasis nach Ungarn schreitet voran, die Profitabilitätsschwelle am Standort in Szekszárd dürfte im Jahresverlauf erreicht werden.

Insgesamt hat sich das Geschäftsjahr 2021 für Plan Optik bislang positiv entwickelt, so dass die Kurzarbeit mit dem anziehenden Geschäft zwischenzeitlich im gesamten Konzern beendet wurde. Auch Entwicklungsprojekte mit Kunden können mit Lockerung der Reisebeschränkungen wieder intensiviert werden. Im Vordergrund steht insbesondere die Lasertechnik, die sich rasant weiterentwickelt und dazu beiträgt, Prozesszeiten zu reduzieren und Genauigkeiten zu verbessern. Zur Umsetzung soll in den Ausbau der bestehenden Kapazitäten sowie einen größeren Reinraum investiert werden. Außerdem ist der Aufbau der neuen Kupfer-Interposertechnologie am Standort in Elsoff vorgesehen.

So lange die Corona-Pandemie nicht komplett überwunden ist und weitere Infektionswellen oder neue Virusvarianten drohen mit entsprechenden wirtschaftspolitischen Reaktionen und Verhaltensänderungen von Verbrauchern und Unternehmen, bleibt die Unsicherheit für die Geschäftsentwicklung jedoch hoch. Dies wird auch von der im Geschäftsbericht veröffentlichten breiten Prognosespanne reflektiert. Mit Vorlage der Halbjahreszahlen wird die Gesellschaft die Guidance für die Umsatzentwicklung und die EBIT-Marge konkretisieren.

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IR-Kontakt

Stefan Thoma

PLANOPTIK AG
Ueber der Bitz 3
D-56479 Elsoff

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen

Die auf dieser Website bereitgestellten Dokumente enthalten Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige den PLANOPTIK Konzern betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorher­sagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des PLANOPTIK-Managements, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von PLANOPTIK liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen – insbesondere in den Abschnitten „Chancen und Risiken“ des Lageberichts im Geschäftsbericht sowie des Zwischenlageberichts im Halbjahresbericht – beschrie­ben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von PLANOPTIK (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunfts­gerichteten Aussage genannt worden sind. PLANOPTIK übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerich­teten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor, bei Abweichungen geht die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor. Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Dokument enthaltenen und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen kommen.

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