Published On: 24.03.2023Categories: Investor Relations2,5 min read501 words

Vorläufige Zahlen für 2022 – Oberes Ende der Prognose erreicht

  • Umsatzwachstum von über 20% auf rund EUR 11,5 Mio. (2021: EUR 9,5 Mio.)
  • Operatives Ergebnis mit EUR 2,1 Mio. fast verdoppelt (2021: EUR 1,1 Mio.)
  • 2023 sehr gut angelaufen, hoher Auftragseingang im Januar und Februar
  • Beitritt zum Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk

Elsoff, 24.03.2023 – Die Plan Optik AG (ISIN DE000A0HGQS8) veröffentlicht heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2022. Trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit und überdurchschnittlich hohem Krankenstand konnten Wachstum und Profitabilität im vergangenen Jahr noch einmal ausgebaut werden. Mit EUR 11,5 Mio. (2021: EUR 9,5 Mio.) lag der Konzernumsatz erstmals im zweistelligen Millionenbereich und damit am oberen Rand der Ende November 2022 auf EUR 10,5 Mio. bis EUR 11,5 Mio. angehobenen Umsatzspanne. Ergebnisseitig zeigt sich nach vorläufigen Zahlen nahezu eine EBIT-Verdopplung auf EUR 2,1 Mio. (2021: EUR 1,1 Mio.). Die zuletzt in Aussicht gestellte EBIT-Marge von 12-16%wird mit ca. 18%voraussichtlich sogar übertroffen. Ausschlaggebend dafür war im Jahresendgeschäft die Auslieferung hochmargiger Aufträge der Tochtergesellschaft MMT GmbH.

Das im Geschäftsjahr 2022 erzielte Wachstum wurde insbesondere von der anhaltenden Nachfrage aus dem Bereich Mikrofluidik getragen. Neben der MMT GmbH konnte das zweite hier tätige Tochterunternehmen Little Things Factory GmbH ebenfalls Umsatz- und Ergebniszuwächse verzeichnen. Daneben hat auch die MEMS-Industrie in 2022 wieder Fahrt aufgenommen und die Plan Optik AG davon profitiert, dass der Trend zur Energieeffizienz mit steigender Nachfrage nach Hightech-Produkten einhergeht. Die gesteigerte Ertragskraft basiert auf verbesserten Prozessen, der Optimierung des Produktportfolios und dem Ausbau des Standorts in Ungarn. Mit fortschreitender Umsatzverlagerung steigt der Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft POH Kft. überproportional an. Die ohnehin gute Liquiditätsposition wird durch das erfolgreiche Geschäftsjahr weiter gestärkt.

Die ersten Monate des laufenden Jahres bestätigen die weiterhin positiv verlaufende Entwicklung. Der Auftragseingang im Januar und Februar war ungewöhnlich hoch und ist breit verteilt auf die beiden Segmente und die unterschiedlichen Branchen. Ungeachtet des sich branchenübergreifend verbessert gezeigten Geschäftsklimas sowie der leichten Entspannung hinsichtlich Materialverfügbarkeit und Lieferkettenproblematik bleibt die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit doch relativ hoch. Unter der Voraussetzung, dass der konjunkturelle Abschwung nur vorübergehend ist und nicht in eine anhaltende Rezession übergeht, ist der Vorstand jedoch zuversichtlich, dass Plan Optik den Wachstumskurs der vergangenen Jahre grundsätzlich auch 2023 fortsetzen kann. Wesentlich dafür ist die erfolgreiche Entwicklungstätigkeit. Im strategischen Fokus stehen hier aktuell insbesondere die Laserbearbeitung, der Bereich Interposer für 3D-Packaging (Advanced Packaging) und die Pharmaindustrie.

Darüber hinaus werden Nachhaltigkeitsaspekte künftig eine noch größere Rolle einnehmen. Bereits 2022 hatte die Plan Optik AG mit einer umfassenden Bestandsaufnahme inklusive der Identifizierung der richtigen Benchmarks begonnen. Mit dem Ende vergangenen Jahres vollzogenen Beitritt zur bundesweiten „Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke“ werden diese Anstrengungen jetzt intensiviert. Unter Leitung der IHK Koblenz arbeitet die Plan Optik AG zusammen mit rund 40 anderen Unternehmen der Region an einem Dreijahresprogramm mit verbindlichen Einsparzielen. Der regelmäßige Austausch von Erfahrungsberichten soll die Durchführung gezielter Energieeffizienz- und CO2-Einsparmaßnahmen beschleunigen und deren Wirtschaftlichkeit erhöhen.

Den ausführlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2022 mit den testierten Zahlen und einer Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht die Plan Optik AG Ende April.

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Stefan Thoma

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Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen

Die auf dieser Website bereitgestellten Dokumente enthalten Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige den PLANOPTIK Konzern betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorher­sagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des PLANOPTIK-Managements, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von PLANOPTIK liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen – insbesondere in den Abschnitten „Chancen und Risiken“ des Lageberichts im Geschäftsbericht sowie des Zwischenlageberichts im Halbjahresbericht – beschrie­ben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von PLANOPTIK (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunfts­gerichteten Aussage genannt worden sind. PLANOPTIK übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerich­teten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor, bei Abweichungen geht die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor. Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Dokument enthaltenen und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen kommen.

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